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Telefonsex Domina Geschichten

04.06.2006
Tiger im Käfig (Genre: Telefonsex Domina)
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Tiger im Käfig

"Pack ihn ein!" Ihre Stimme war kalt und streng. So wie sie meistens kalt und streng klang.

"Herrin, bitte, nein – ich ... ich kann nicht!" flehte er. Auch wenn sie nur seine Telefonsex-Domina war,
er wusste, wie unerbittlich sie normalerweise über ihn verfügte, über ihren kleinen Sklaven,
wie sie ihn manchmal nannte.

Bisher hatte er immer alles mitgemacht. Aber das jetzt, das war einfach zu viel! Eine ganze Woche,
oder genauer gesagt, mindestens eine Woche enthaltsam sollte er bleiben, ohne Sex, sogar ohne Telefonsex,
und ohne Wichsen, und sein Schwanz hatte während dieser Zeit konstant in einem Peniskäfig zu stecken.

In einem Gefängnis aus Plastik, einem engen, kleinen Gerät, das seinen Schwanz fest umschließen sollte.
Schon sein bloßer Anblick verursachte ihm einen Schauer. Er presste seine Oberschenkel fest zusammen.

Gemütlich sah der Peniskäfig nun weiß Gott nicht aus. Er war zwar durchlässig genug, mit seinen Gitterstäben,
ihm diverse kleine Geschäfte zu ermöglichen, und auch das gründliche Waschen. Aber gleichzeitig war er so
verschlossen, es war ihm nach dem Anlegen garantiert völlig unmöglich, durch den Käfig hindurch seinen
Schwanz auch nur zu berühren, geschweige denn ihn zu reiben oder zu streicheln.

Und was geschehen würde, falls sich in diesem engen Gebilde, das keinerlei Ausdehnung nach außen hin
gestattete, eine Erektion entwickelte, daran wagte er gar nicht erst zu denken; allein die vage Vorstellung,
welchen Schmerz ihm das bereiten musste, ließ ihn voller Qual zusammenzucken.

Dieser verfluchte Peniskäfig! Und darin hatte sein Schwanz so lange zu bleiben, bis er sie das nächste Mal
anrufen durfte; und wann das war, das bestimmte allein sie. So hatte sie es angeordnet.

"Pack ihn ein, Sklave", wiederholte sie herrisch, als ob er nichts gesagt hätte, und ergänzte dann:
"Und schick mir die Schlüssel."

Verzweifelt betrachtete er das kleine Plastikteil, das er sich auf ihren Befehl hin am Tag zuvor gekauft hatte.
Ohne sich großartig Gedanken darüber zu machen, welche Folgen diese Anschaffung für ihn haben würde.

Es ist doch nur Telefonsex, hatte er bei sich überlegt. Reine Sadomaso-Erotik am Telefon, ohne Folgen für
sein Leben vor und nach diesen Gesprächen.

Doch nun wollte sie ihn wirklich zu ihrem Sklaven machen, und sich selbst zu seiner Herrin, zur Gebieterin
über seinen Körper, seinen Schwanz und seine Lust. Nur noch dann, wenn sie es ihm gestattete,
durfte er der Erregung nachgeben, durfte er kommen.

"Du weißt doch", ergänzte sie nun, noch immer ausgesprochen gebieterisch, und doch konnte er ihrer
Stimme anhören, sie war auch ein klein wenig amüsiert über die verzweifelte Lage, in der er sich befand,
"wenn ich Lust dazu habe, sende ich dir die Schlüssel zurück. Dann darfst du mich wieder anrufen.
Und wenn ich noch mehr Lust habe, darfst du die Schlüssel sogar benutzen, deinem Kleinen ein wenig
Ausgang gewähren. Wer weiß, vielleicht darf er sogar abspritzen.
Versprechen kann ich dir das allerdings natürlich nicht."

"Wenn du nicht willst", fügte sie nun drohend hinzu, "dann bist du nicht mehr mein Sklave.
Und ich werde sofort auflegen."

"Nein, nein Herrin, bitte nicht!" Nun weinte er beinahe. Er fühlte sich gequält und gedemütigt.

"Dann tu es!" befahl sie streng. "Und denk daran, ich will es sehen!"

"Ja, Herrin", sagte er gehorsam, wenn auch sehr leise. Mit entschlossenen Handgriffen legte er,
vor der laufenden Kamera, den Peniskäfig aus Plastik um seinen Schwanz, verschloss ihn, und legte die
beiden Schlüssel in einen Briefumschlag, den er versiegelte.
Gleich am nächsten Tag würde er ihn zur Post bringen, dann hatte sie die Lieferung am übernächsten Tag.

Sie, seine Herrin. Seine Schlüsselherrin.

Mit Schrecken, aber auch voller Entschlossenheit dachte er an die harten, schmerzhaften Tage, die vor ihm lagen,
bis er sich das nächste Mal bei ihr melden durfte.


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